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Dienstag, 6. April 2010

Elektronische Rechnungsabwicklung – zum ersten Mal ein fundierterÜberblick für Unternehmer

Auch wenn derzeit noch die meisten Rechnungen per Post versandt werden, entscheiden sich immer mehr Unternehmen für eine Umstellung auf elektronische Rechnungsprozesse.

Zum Start der Informationsreihe „Elektronische Rechnungsabwicklung – einfach, effizient, sicher“ hat das Institut "ibi research an der Universität Regensburg" einen Marktüberblick erstellt. Insgesamt 30 Lösungen für mittelständische Unternehmen werden darin anhand eines einheitlichen Kriterienkatalogs ausführlich beschrieben und gegenübergestellt. Die Informationen wurden direkt von den Anbietern mittels eines strukturierten Fragebogens eingebracht.


Der jetzt veröffentlichte Marktüberblick ist der erste Teil einer Reihe von Publikationen. Weitere Teile beinhalten Fallbeispiele und Umfrageergebnisse sowie einen daraus resultierenden Leitfaden zur Einführung elektronischer Rechnungsprozesse.

Damit haben Kleinunternehmer und Mittelstandsunternehmer erstmals einen offiziellen und fundierten Überblick aus Unternehmersicht.

Der vom Ministerium geförderte  Marktüberblick ist selbstverständlich kostenlos und  enthält grundlegende Informationen über die Voraussetzungen zur Nutzung der elektronischen Rechnungsabwicklung sowie einen umfassenden Überblick über wichtige am Markt verfügbare Lösungen

Download











Informationen zur Studie

Elektronische Rechnungsabwicklung – einfach, effizient, sicher
Teil I: Rahmenbedingungen und Marktüberblick

März 2010
ISBN: 978-3-940416-21-6




Gefrdert


Alle veröffentlichten Teile der Informationsreihe sowie weitere Neuigkeiten, wie Veranstaltungshinweise stehen kostenlos auf der Projekt-Website  zur Verfügung:

www.elektronische-rechnungsabwicklung.de (leitet um zu www.ecommerce-ostbayern.de/e-rechnung.html)

Wer oder was ist das Institut "ibi research" ?

Das Institut ibi research an der Universität Regensburg GmbH arbeitet seit 1993 unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Bartmann erfolgreich in der angewandten Forschung und in wissenschaftlich fundierten Praxisprojekten. Die vier Competence Center beschäftigen sich mit aktuellen Fragestellungen rund um die Themen:

Retail Banking, E-Business, Business Process & Quality Management und IT-Governance.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Spezialisten aus den Bereichen Banken und IT werden die Forschungsergebnisse in die Führungsebene der kooperierenden Unternehmen transferiert. ibi research ist eng mit der Universität Regensburg verbunden, wird aber als selbstständige Gesellschaft geführt.


Das ibi-Partnernetzwerk stellt heute den umfangreichsten Innovationsverbund im deutschsprachigen Finanzdienstleistungsbereich dar. Als unabhängiges Netzwerk ermöglicht es einen offenen, unabhängigen und intensiven Dialog. ibi research stellt den Partnern die Forschungsergebnisse zur Verfügung, führt auf neutraler Plattform Experten der Finanzdienstleitungsbranche zusammen, fördert den intensiven Dialog und unterstützt dadurch den wertvollen Austausch von Ideen, Konzepten und Erfahrungen.

Das ibi research ist sowohl national als auch international in verschiedenen Gremien vertreten und positioniert sich somit im Schnittpunkt zwischen Wissenschaft, Universität, Politik und Wirtschaft.

Homepage: http://ibi.de/ueber-uns.html

Mittwoch, 17. Februar 2010

Neue Urteile zur Freiberufler-Eigenschaft von EDV-Fachleuten

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 22. September 2009 VIII R 31/07 entschieden, dass ein Diplom-Ingenieur (Studienrichtung technische Informatik), der als Netz- oder Systemadministrator eine Vielzahl von Servern betreut, den Beruf des Ingenieurs ausübt und mithin freiberufliche, nicht der Gewerbesteuer unterliegende Einkünfte erzielt.


In zwei weiteren Revisionsverfahren hat der BFH mit Urteilen vom selben Tag (VIII R 63/06 und VIII R 79/06) weitere technische Dienstleistungen, die ausgewiesene Computerfachleute erbracht hatten, als ingenieurähnlich eingestuft.


In der bisherigen Rechtsprechung des BFH war geklärt, dass die Entwicklung von anspruchsvoller Software durch Diplom-Informatiker oder vergleichbar qualifizierte Autodidakten eine ingenieurähnliche und damit freie Berufstätigkeit darstellt. Für den technischen Bereich der elektronischen Datenverarbeitung hat der BFH nunmehr den Kreis der ingenieurähnlichen Tätigkeiten erweitert. Danach kann neben dem sogenannten software-engineering auch die Administratorentätigkeit, die Betreuung, individuelle Anpassung und Überwachung von Betriebssystemen oder die Tätigkeit als leitender Manager von großen IT-Projekten als freiberuflich zu qualifizieren sein.


Weitere BFH-Urteile:


Freiberufliche Tätigkeit eines IT-Ingenieurs


Urteil im Volltext (BFH vom 22. September 2009 VIII R 31/07 )


IT-Projektleiter als freier Beruf


Urteil im Volltext (BFH vom 22. September 2009 VIII R 79/06 )


EDV-Consulting/Software Engineering als freier Beruf


Urteil im Volltext (BFH vom 22. September 2009 VIII R 63/06 )