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Montag, 20. Juni 2016

Ist der Unterrichtsschlaf gefährdet?







Es erreicht uns eine besorgniserregende Meldung vom Postillon (www.der-postillon.com):


Wiesbaden (Archiv) - Schlaflosigkeit in der Schule ist nach wie vor eines der häufigsten chronischen Schülerleiden. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler des Ferris-Bueller-Instituts für Optimierte Schulleistung in einer groß angelegten Studie. Es gelang ihnen, in mehreren Langzeitversuchen zu zeigen, dass ein Großteil aller Schüler im Unterricht nur wenig oder oder gar keinen Schlaf findet.

Ein besorgniserregender Fund, wie der Leiter des Instituts, Leonhard Möller, feststellt: "Gerade Schüler befinden sich in einer kritischen Phase ihrer Entwicklung, in der sie jede Minute Schlaf gebrauchen können," erklärt er. "Schließlich müssen sie neben dem Unterricht auch noch einem ehrgeizigen Zeitplan nachkommen, der neben intensiven Beschäftigungen wie nächtlichem Computerspiel, dem sogenannten Abhängen mit Freunden oder dem Selbststudium der Pornographie kaum Zeit zur Erholung lässt."



Optimales Schlafmuster für Schüler


Trotzdem gelänge es 87 Prozent aller Schüler nicht, in der Schule zum ersehnten Schlaf zu finden – ob durch Anspannung, Notendruck oder zu laute und rücksichtslose Lehrer.
An sie appelliert Möller daher besonders, ihre Schützlinge nicht mehr mit schlechten Benotungen zu traktieren und Fächer wie Erdkunde, Deutsch oder Geschichte endlich wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung zuzuführen: einem gesunden Unterrichtsschlaf, bei dem mindestens einmal die wichtige Tiefschlaf- oder REM-Phase erreicht werden sollte.
Möller: "Es sind meist ganz einfache Tricks: Referieren Sie zum Beispiel eine Stunde lang über Plattentektonik oder lassen Sie mal wieder eine längere Passage (etwa einen Satz) aus "Michael Kohlhaas" vorlesen. Die Schüler werden es Ihnen danken."

Alle Texte auf Der Postillon stehen unter
CC BY-NC-SA 3.0 DE (nicht-kommerziell)



Kommentar: ich würde noch vorschlagen, ein paar Abschnitte aus dem Umsatzsteuergesetz vorzulesen. Wirkt schnell und dauerhaft.

Sonntag, 29. Mai 2016

Mr. Bean in der Prüfung

Als Dozent muss man nicht nur Prüfungen entwerfen und korrigieren, sondern sie auch abhalten. Meistens hilft auch strenge Aufsicht nicht - später erfährt man von Schülern, dass fleißig gespickt wurde. Dann wieder gibt es Fälle, wo einige Leute so plump und offensichtlich vorgehen, dass es fast schon wieder lustig ist. Offenbar haben die den Sketch von Mr. Bean zu ernst genommen.


https://www.youtube.com/watch?v=9LhLjpsstPY



Montag, 25. April 2016

Endlich ordentlich verdienen, wie ein Bürokaufmann oder so ...



Sandro Wagner lernt auf Bürokaufmann um, weil Fußballprofis zu wenig verdienen

erfahren wir über das Magazin "www.der-postillon.com". Hier die Meldung im Wortlaut:
Darmstadt (dpo) - Jetzt macht Sandro Wagner Nägel mit Köpfen: Nachdem der Darmstadt-Stürmer das Gehalt von Fußballern als "teilweise eher zu wenig" kritisiert hatte, kehrt er nun dem Sport den Rücken. Als Bürokaufmann will der 28-Jährige endlich gerecht für seine Arbeit entlohnt werden und sich nicht mehr länger als unterbezahlter Fußballprofi durchschlagen müssen.

Sonntag, 21. September 2014

Bildungsministerium schafft letzte Reihe im Klassenzimmer ab



Kann künftig eine Reihe weiter vorne schlafen:  Schüler



Der Postillon meldet am 17.9.2014:

Bonn (dpo) - Das Bildungsministerium will schon ab dem kommenden Schuljahr die letzte Reihe in Klassenräumen abschaffen. Laut Ministerin Johanna Wanka (CDU) sollen zunächst bundesweit 500 Schulen den Modellversuch starten, bei Erfolg sollen weitere nachziehen. Der Stein des Anstoßes: Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass Schüler, die in der letzten Reihe sitzen, im Schnitt deutlich schlechtere Zensuren erreichen als ihre weiter vorne sitzenden Klassenkameraden.

"Darüber hinaus ist die letzte Reihe ein ständiger Unruheherd", führt ein Sprecher des Bildungsministerium weiter aus und weist auf erschreckende Befunde hin: So hätten ballistische Auswertungen ergeben, dass 94 Prozent aller feuchten Papierkügelchen aus der letzten Reihe abgefeuert werden. Auch 70 Prozent aller Unfälle mit kippenden Stühlen finden dort statt.


Den Rest des Artikels können Sie hier lesen, im Satire-Magazin Der Postillon:

http://www.der-postillon.com/2014/09/bildungsministerium-schafft-letzte.html#at_pco=smlrebv-1.0&at_si=541f45f3136e6835&at_ab=per-2&at_pos=0&at_tot=8